Professor Dr. rer. nat. Joachim Schachtner, Präsident der TU Clausthal

An der TU Clausthal als Professor
seit: 2019.
Fachgebiet: Neurobiologie/Ethologie
Einrichtung(en):
Präsident der TU Clausthal.
Wichtige Stationen:
Studium (Biologie) an der Universität Regensburg,
Promotion an der TU München,
Postdoktorat an der University of Washington, Seattle, USA,
Habilitation an der Philipps-Universität Marburg.

Gemeinsam ist man stärker: Dieses Credo hat nicht nur die Forschungskarriere von Prof. Joachim Schachtner maßgeblich geprägt, sondern ist auch eine wichtige Leitlinie seiner heutigen Tätigkeit als Hochschulmanager. „Viele Fragestellungen sind heute zu umfangreich, als dass man sie als Einzelkämpfer lösen könnte“, betont der Präsident der TU Clausthal. „Kooperation ist daher essentiell – zwischen Forschenden, zwischen verschiedenen Fachdisziplinen, innerhalb der Universität, aber auch zwischen den Hochschulen.“ Nicht zuletzt aus diesem Grund engagiert sich der Präsident der TU Clausthal unter anderem auf dem Gebiet digitaler Infrastrukturen. Sein Anliegen ist dabei nicht nur eine bessere Vernetzung, die beispielsweise den rasanten Austausch umfangreicher Datenmengen oder grundsätzlich eine bessere Zusammenarbeit ermöglicht. Ihm geht es auch um intelligente Möglichkeiten, Forschungsergebnisse anderen Fachgebieten verfügbar zu machen oder prozessorientierter und nachhaltiger arbeiten zu können. Prof. Schachtners wissenschaftliches Interesse gilt den Neurowissenschaften: Während seiner Zeit als Postdoktorand in Seattle und danach als Zoologie-Professor an der Philipps-Universität Marburg beschäftigte er sich mit der Entwicklung und der Plastizität des Riechsystems von Insekten. 2010 wurde er in Marburg Vizepräsident für Informations- und Qualitätsmanagement; danach war er unter anderem in der Hochschulrektorenkonferenz, der Allianz der Wissenschaftsorganisationen, der Stiftung für Hochschulzulassung und als stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender der Hochschul-Informations-System eG aktiv. An der TU Clausthal reizt ihn unter anderem die Ausrichtung auf die zentralen Zukunftsthemen Energie, Material und Information – ein Profil, dass er nun noch weiter entwickeln und schärfen möchte.