Schon vom virtuellen Salon gehört?

Es konnte endlich wieder losgehen! In der Reihe „Kirchenkunststückchen – KircheMachtSinn“ ist das Jahresmotto 2020: „Wegzeichner – Querdenker – Schönheitsdurstige“. Los ging es am Vorabend des 30. Jahrestages zum Tag der Deutschen Einheit in der St. Salvatoris-Kirche in Zellerfeld. „Und auch 2020 ist es so gehalten, dass die Fragen nach Kirche und Macht, Macht und Sinn und Kirche und Sinn in ihrer theologischen und kirchlichen sowie kulturellen und gesellschaftspolitischen Bedeutung noch deutlicher hervortreten und aufeinander bezogen werden können“, hatte Dr. Sybille Fritsch-Oppermann, Beauftragte für Tourismus, Kultur und Öffentlichkeitsarbeit in der Region Oberharz, im Vorfeld angekündigt. So hatten sich einige Gäste vor den Rasenterrassen unter den Bäumen eingefunden, um den Tangoklängen des Duos „Senda Infinita“ zu lauschen. Am Bandoneon Sabina Richter aus Hannoversch-Münden und an der Gitarre Guilherme Scherer aus Nürnberg. Zudem gab es unter dem Motto: „Freiheit die ich meine“, nicht nur Tango, sondern auch Texte und laufende Bilder. „Gerade in Zeiten von Pandemien sind wir besorgt, wie es um die Freiheiten in unserem Land steht. Hat Freiheit nicht immer und zwangsläufig etwas mit Menschenwürde zu tun? Und ist es dann nicht immer die Würde aller?“, mit diesen Worten regte die Pastorin Dr. Sybille Fritsch-Oppermann zum Nachdenken an. Sie ergänzte: „So ist ein schwieriger Mittelweg für alle zu finden, für Starke und Schwache, Dicke und Dünne, Gesunde und Kranke.“ Mit einem Gedicht Heinrich Heines kamen die Gäste schließlich ihrer Freiheit, die sie meinen, auf die Spur. Im kleinen Kreis wurde es ein „Freiheitssalon der ganz besonderen Art“.
Der 1. Virtuelle Salon findet am Mittwoch, 28. Oktober, von 20 bis 21 Uhr statt. Weitere Infos sind zeitnah auf der Homepage kirche-kultur-oberharz.de zu finden. „Seien Sie gespannt und sagen Sie es weiter“, gab Fritsch-Oppermann mit auf den Weg.
Anmeldungen bitte an TourismusKulturoberharz@web.de

Text und Foto: Mareike Spillner